Stand: 15. August 2026 · Imnova Gebäudeservice, Nürnberg
Algen und Moos an der Fassade entstehen überall dort, wo die Wand dauerhaft feucht bleibt – typischerweise an Nordseiten, an der Wetterseite und hinter dichter Bepflanzung. Entfernen lässt sich der Belag zuverlässig in zwei Schritten: Zuerst wird der Bewuchs mit einem materialschonenden Reiniger biologisch abgetötet, danach mit Niederdruck abgespült. Auf Hochdruck sollten Sie verzichten, denn ein harter Strahl raut den Putz auf und drückt Wasser in die Wand – danach vergrünt die Fläche schneller als vorher. Damit der Belag nicht wiederkommt, hilft eine transparente Schutzschicht: Mit unserem Langzeitschutz geben wir fünf Jahre Garantie gegen neue Algenbildung. Wichtig zu wissen: Der grüne Schleier ist kein Schmutz im klassischen Sinn, sondern lebender Bewuchs, der Feuchtigkeit am Putz hält – je früher Sie ihn entfernen lassen, desto geringer das Risiko von Folgeschäden und desto günstiger die Reinigung.
Warum Fassaden vergrünen: die Ursachen
Algen und Moose brauchen vor allem eines: Feuchtigkeit. Sie siedeln sich deshalb dort an, wo die Wand nach Regen oder Tau am langsamsten abtrocknet – an Nordseiten, die kaum Sonne bekommen, an der Wetterseite, auf die der Schlagregen trifft, und hinter Sträuchern oder Bäumen, die die Luftzirkulation bremsen.
Auch die Umgebung spielt mit: Gewässernähe, viel Grün am Grundstück und verschattete Lagen erhöhen die Luftfeuchte an der Wand. Ein häufiger, oft übersehener Verstärker sind defekte oder verstopfte Dachrinnen – läuft Wasser über die Fassade, bleiben ganze Wandbahnen dauerhaft nass und vergrünen als erste.
Die WDVS-Problematik: Warum gerade gedämmte Fassaden betroffen sind
Es klingt paradox, ist aber bauphysikalisch logisch: Gerade frisch gedämmte Häuser vergrünen oft schneller. Bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bleibt die Heizwärme im Haus – der Außenputz wird von innen kaum noch erwärmt. Nachts kühlt er stark aus, Tauwasser kondensiert auf der Oberfläche, und die dünne Putzschicht hält diese Feuchte länger als eine massive Wand.
Das Ergebnis sind ideale Wachstumsbedingungen für Algen – ganz ohne Baumangel. Wichtig für Eigentümer: Der Bewuchs auf WDVS ist ein Oberflächenproblem, kein Hinweis auf eine kaputte Dämmung. Entscheidend ist, dass die Reinigung mit sanftem Druck erfolgt, denn der weiche Unterputz eines Dämmsystems verzeiht keinen harten Strahl.
Sanfte Verfahren: So wird der Belag fachgerecht entfernt
Fachbetriebe arbeiten zweistufig. Im ersten Schritt wird der Bewuchs mit einem materialschonenden Reiniger vorbehandelt: Algen, Pilze und Flechten werden biologisch abgetötet – bis in die Poren des Putzes, wo die Bürste nie hinkommt. Im zweiten Schritt wird der abgestorbene Belag mit Niederdruck und auf das Material abgestimmten Düsen abgespült: gründlich, aber ohne die Oberfläche anzugreifen.
Das Schmutzwasser wird dabei aufgefangen, gefiltert und fachgerecht entsorgt. Und bevor die ganze Fassade gereinigt wird, zeigt eine kostenlose Probefläche an unauffälliger Stelle, welches Ergebnis Ihr Untergrund hergibt – erst danach entscheiden Sie über den Auftrag.
Was Sie vermeiden sollten: Hochdruck und scharfe Chemie
Drei verbreitete Methoden richten mehr Schaden an, als sie nützen:
- Hochdruckreiniger: raut Putz und Anstrich auf und drückt Wasser in Risse und Fugen. Die aufgeraute Oberfläche bietet neuem Bewuchs mehr Halt – die Fassade vergrünt schneller als zuvor.
- Chlorreiniger und aggressive Hausmittel: bleichen Anstriche fleckig aus, schädigen Pflanzen im Spritzbereich und gelangen unkontrolliert ins Erdreich.
- Mechanisches Schrubben von der Leiter: gefährlich in der Höhe und wenig wirksam, weil die Algen in den Poren des Putzes sitzen bleiben und schnell nachwachsen.
Vorbeugung: Imprägnierung und Langzeitschutz mit 5 Jahren Garantie
Nach der Reinigung entscheidet sich, wie lange die Fassade sauber bleibt. Die wirksamste Maßnahme ist ein transparenter Langzeitschutz: Er wird auf die gereinigte Fläche aufgetragen, lässt Wasser abperlen und entzieht neuem Bewuchs die Lebensgrundlage. Auf diesen Schutz geben wir 5 Jahre Garantie gegen neue Algenbildung – gerade für exponierte Wetterseiten die wirtschaftlichste Lösung.
Ergänzend helfen einfache bauliche Maßnahmen: Sträucher und Bäume mit Abstand zur Wand halten, damit die Fassade abtrocknen kann; Dachrinnen und Fallrohre regelmäßig prüfen und reinigen lassen, damit kein Wasser über die Wand läuft; und den Spritzwasserbereich am Sockel eher mit Kies als mit dichter Bepflanzung gestalten.
Ohne Schutz hält das Reinigungsergebnis je nach Lage typischerweise 3 bis 5 Jahre – auch das ist für viele Fassaden völlig in Ordnung. Welche Variante für Ihr Haus sinnvoll ist, zeigt die kostenlose Begehung mit Probefläche.
Früh handeln lohnt sich
Ein grüner Schleier ist kein kosmetisches Problem, das warten kann: Der Bewuchs hält Feuchtigkeit dauerhaft am Putz. Das beschleunigt die Verwitterung und kann in Verbindung mit Frost zu Abplatzungen führen. Je früher gereinigt wird, desto schonender das Verfahren und desto niedriger die Kosten.
Was eine Fassadenreinigung kostet und welche Faktoren den Preis bestimmen, haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst. Oder Sie machen es kurz und fragen direkt die kostenlose Begehung mit Probefläche an – wir sind in Nürnberg, Fürth, Erlangen und im Umkreis von rund 30 Kilometern unterwegs, ohne Anfahrtskosten.
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Häufige Fragen zum Thema
Sind Algen an der Fassade schädlich für das Mauerwerk?
Kann ich Algen an der Fassade selbst entfernen?
Wie lange bleibt die Fassade nach der Reinigung algenfrei?
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